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Neue Chancen für Ceará: Infrastruktur und Handelsabkommen ebnen den Weg für Exporte nach Europa

  • Autorenbild: Florian Knupfer
    Florian Knupfer
  • 14. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Nov. 2025

Containerumschlag im Hafen von Pecém: Neue Kühlterminal-Infrastruktur und das Mercosur-EFTA-Handelsabkommen stärken die Exportmöglichkeiten von Cashewnüssen und Fruchtpürees aus Ceará nach Europa
Containerumschlag im Hafen von Pecém: Neue Infrastruktur und Handelsabkommen schaffen ideale Voraussetzungen, um Premiumprodukte aus Ceará erfolgreich nach Europa zu exportieren.

Ceará erlebt derzeit eine Phase des Aufbruchs. Zwei aktuelle Entwicklungen schaffen beste Voraussetzungen, um hochwertige Produkte aus dem Nordosten Brasiliens noch erfolgreicher und nachhaltiger auf den europäischen Markt zu bringen:

  • Die Eröffnung eines neuen Kühlterminals im Hafen von Pecém

  • und das neue Freihandelsabkommen zwischen dem Mercosur und der EFTA.

Für Eurobras, ein Unternehmen mit tiefen Wurzeln in Ceará und Sitz in der Schweiz, eröffnen sich dadurch einzigartige Möglichkeiten, um Produzenten und Kunden auf beiden Seiten des Atlantiks enger miteinander zu vernetzen.


1) Neue Exportkraft durch Kühlterminal in Pecém

Der Hafen von Pecém entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Drehkreuz für den internationalen Handel. Im Jahr 2024 wurden allein in Pecém über 27 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen – ein Wachstum von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 30 % dieses Volumens entfielen auf Lebensmittel- und Agrarprodukte, darunter Cashewnüsse, tropische Früchte, Fisch und Meeresfrüchte.

Nun setzt ein schweizerisches Unternehmen ein deutliches Zeichen: Im September 2025 wurde ein hochmodernes Terminal für gekühlte und tiefgekühlte Waren eingeweiht. Das Terminal umfasst:

  • Fläche: 6.000 m² für Lagerung und Umschlag

  • Kapazität: über 10.000 Palettenplätze

  • Temperaturbereiche: von +2°C bis -25°C für sensible Produkte

  • Investitionsvolumen: rund 20 Millionen US-Dollar

Bereits 25 Unternehmen aus den verschiedenen Bereichen befinden sich in Gesprächen über eine langfristige Zusammenarbeit mit dem neuen Terminalbetreiber.


2) Bedeutung für Exporteure

Diese Investition bringt klare Vorteile für die gesamte Region:

  • Sichere Kühlkettenlogistik vom Produzenten bis zum europäischen Zielmarkt

  • Schnellere Abfertigung → weniger Standzeiten und geringere Kosten

  • Höhere Qualitätssicherung, insbesondere bei Premiumprodukten wie Cashewnüssen und Fruchtpürees


💡 Für Eurobras bedeutet das:

„Wir können künftig noch effizienter arbeiten, Lieferzeiten verkürzen und gleichzeitig unseren europäischen Kunden maximale Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit bieten.“

3) Handelsabkommen Mercosur-EFTA: Weniger Hürden, mehr Chancen

Parallel zur verbesserten Infrastruktur sorgt auch die politische Ebene für Aufbruchsstimmung. Der Mercosur (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) hat nach langjährigen Verhandlungen ein Freihandelsabkommen mit der EFTA (Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein) abgeschlossen.


Kernpunkte des Abkommens:

  • Abbau von Zöllen: Bis zu 95 % der Zölle auf Agrar- und Industrieprodukte werden schrittweise reduziert. Für viele Lebensmittelprodukte sinken die Zölle innerhalb der nächsten 5 Jahre auf 0 %.

  • Vereinfachte Zollprozesse: Digitale Zollabwicklung soll Export- und Importzeiten deutlich reduzieren.

  • Marktzugang: Brasilianische Produzenten erhalten besseren Zugang zu einem Markt mit über 14 Millionen Konsumenten in der EFTA.

  • Förderung von Investitionen: Europäische Unternehmen werden ermutigt, in Produktions- und Logistikstrukturen in Brasilien zu investieren.

Gerade für Premiumprodukte wie Cashewnüsse und verarbeitete Fruchtprodukte ist das ein echter Wendepunkt:

  • Wettbewerbsfähigkeit steigt, da Preisstrukturen transparenter und attraktiver werden.

  • Bürokratische Hürden sinken, Lieferketten werden schlanker.

  • Europäische Kunden können zu besseren Konditionen einkaufen.


💬 Ein EFTA-Sprecher sagte:

„Dieses Abkommen ist ein starkes Signal für den freien Handel und die wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Südamerika und Europa.“

4) Eurobras: Brücke zwischen Ceará und Europa

Eurobrasfood steht genau an der Schnittstelle dieser Entwicklungen. Mit Sitz in der Schweiz und tiefen familiären Wurzeln in Ceará ist unser Ziel klar: Wir bringen hochwertige Produkte aus dem Nordosten Brasiliens direkt nach Europa – transparent, fair und nachhaltig.

Unser Fokus liegt auf:

  • Cashewnüssen: Roh, geröstet, in verschiedenen Qualitäten

  • Fruchtpürees: Mango, Maracuja, Ananas, Acerola, Açaí und mehr

  • Fruchtkonzentrate und Sorbets für Gastronomie, Foodservice und Industrie

Dank der verbesserten Infrastruktur und der neuen Handelsbedingungen können wir:

  • Lieferzeiten verkürzen

  • Kosten für Kunden senken

  • höchste Qualitätsstandards gewährleisten

„Ceará ist bereit, Europa mit seinen besten Produkten zu beliefern – und Eurobrasfood sorgt dafür, dass diese Produkte genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“

5) Ausblick: Ein starkes Fundament für die Zukunft

Die Kombination aus modernem Kühlterminal und Freihandelsabkommen schafft ideale Voraussetzungen für die kommenden Jahre. Eurobrasfood wird diese Chance nutzen, um gemeinsam mit Produzenten, Logistikpartnern und Kunden den Export aus Ceará weiter auszubauen.

Unser Ziel ist es, nicht nur Produkte zu exportieren, sondern auch langfristige, nachhaltige Partnerschaften zu schaffen – mit messbarem Mehrwert für alle Beteiligten.


Quellen & weiterführende Informationen:


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